Schul- und Therapiehund

Der Schul- und Therapiehund / TGP im Alltag

Schul- und Therapiehunde / TGP (Tiergeschütze Pädagogen) kommen mittlerweile in vielen Schulen zum Einsatz, die Zahl der
Hund-Pädagogen-Teams in Schulen und Einrichtungen steigt erfreulicherweise stetig an. 75% der Grund- und Förderschulen
setzen Tiere ein.

Hunde mit ca. 30 % die größte Gruppe.

Praktische Ausbildung des TGP Hundes
Die praktische Ausbildung eines TGP Hundes ist ein strukturierter Prozess, der mehrere Schritte umfasst. Zunächst erfolgt die
Eignungsfeststellung des Hundes durch qualifizierte Personen, um sicherzustellen, dass der Hund für den Einsatz im schulischen
Umfeld geeignet ist.

Anschließend wird der Hund in qualifizierten Praxisbetrieben ausgebildet. Diese Ausbildung umfasst mindestens 40
Unterrichtsstunden, in denen der Hund die erforderlichen Fähigkeiten für den Einsatz im Alltag erlernt.

Das Training findet sowohl innerhalb als auch außerhalb der Zielorte wie Schule, Zuhause oder Heim statt, um den Hund auf verschiedene
Situationen vorzubereiten und eine optimale Anpassung zu gewährleisten.

Darüber hinaus wird ein Netzwerk von TGP Hundeteams, beispielsweise bei der IHK oder dem BHV, geschaffen, um den
Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. 

Auch nach der Qualifizierung werden die Halter-Hund-Teams weiterhin begleitet und fortgebildet, um die Qualität und das Wohlergehen der Tiere sowie den pädagogischen Erfolg langfristig zu sichern.

Wer Schul- oder Therapiehunde begleitet, kennt diese wunderbaren, erstaunten, berührenden und wertvollen Augenblicke die sich aus dieser Arbeit ergeben. Viel mehr als Hundekuscheln.

Klare Regeln für den Umgang mit dem Schul- und Therapiehund

Rotes Halstuch = KEIN Kontakt!

  • Nicht ansprechen!
  • Nicht anfassen! 

Grünes Halstuch = Kontakt möglich. 

  • Hundehalter ansprechen.
  • Hand hinhalten zum Schnuppern (stehen bleiben).
  • Hund vorsichtig am Körper streichel – nicht die Hand zurückziehen.

RotGrünes Halstuch = Hund ist als Schulhund in der Klasse im Einsatz.

 

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